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Monat: März 2025

Morgens oder abends duschen? Finde deine perfekte Duschroutine!

Gehörst du auch zu denjenigen, die sich fragen, wann der beste Zeitpunkt für eine erfrischende Dusche ist? Ob du nun morgens unter die Brause springst, um wach und munter in den Tag zu starten, oder abends die Anspannung des Tages mit warmem Wasser abspülst – Duschen ist für viele ein tägliches Ritual für Hygiene und Wohlbefinden. Doch wann ist der ideale Zeitpunkt für dich? Die Antwort ist nicht allgemeingültig und hängt ganz von deinen persönlichen Bedürfnissen, Vorlieben und Gewohnheiten ab. Lass uns gemeinsam die Vor- und Nachteile der Morgendusche und der Abenddusche beleuchten und dir wertvolle Tipps für ein gesundes und nachhaltiges Duscherlebnis geben.

Die Morgendusche: Dein Frischekick für den Start in den Tag

Für viele ist die Dusche am Morgen der perfekte Wachmacher. Das kühle Nass, besonders bei etwas niedrigerer Temperatur, kann wahre Wunder wirken, um dich energiegeladen und fit zu fühlen. Kühleres Wasser setzt Adrenalin frei, was deine Aufmerksamkeit und Konzentration verbessern kann. Zudem wird die Blutzirkulation angeregt, was sowohl Körper als auch Geist belebt.

Ein weiterer Pluspunkt der Morgendusche ist, dass du damit Schweiß und Talg abwäschst, die sich während der Nacht auf deiner Haut angesammelt haben können. Das ist besonders vorteilhaft für Menschen, die nachts stark schwitzen. Auch bei fettigen Haaren kann eine morgendliche Reinigung helfen, überschüssigen Talg zu entfernen und das Haar den ganzen Tag frisch aussehen zu lassen. Einige berichten sogar, dass sie unter der Morgendusche besonders klare Gedanken fassen und kreative Ideen entwickeln.

Allerdings hat die Morgendusche auch ihre Kehrseite. Oft ist die Zeit am Morgen begrenzt, und eine ausgiebige Duschroutine passt möglicherweise nicht in den straffen Zeitplan. Zudem kann häufiges Duschen mit heißem Wasser, auch am Morgen, die Haut austrocknen und reizen, insbesondere wenn du zu trockener oder empfindlicher Haut neigst. Es gibt auch Hinweise aus der Forschung, dass kalte Duschen am Morgen auf nüchternen Magen möglicherweise zur Bildung eines schädlichen Nervengifts führen könnten, da die antioxidativen Reserven des Körpers zu dieser Zeit möglicherweise geringer sind.

Die Abenddusche: Entspannung und Reinigung für eine erholsame Nacht

Die Dusche am Abend wird oft als ein wohltuendes Ritual empfunden, um den Tag hinter sich zu lassen. Sie befreit die Haut effektiv von Schweiß, Schmutz, Make-up und Umweltverschmutzungen, die sich im Laufe des Tages angesammelt haben. Das warme Wasser wirkt beruhigend auf angespannte Muskeln und kann helfen, Stress abzubauen. Eine warme Dusche vor dem Schlafengehen kann sogar die Schlafqualität verbessern, da sie den Körper entspannt und möglicherweise die Körpertemperatur leicht senkt, was dem Körper signalisiert, dass es Zeit zum Schlafen ist.

Besonders Menschen mit trockener und empfindlicher Haut profitieren oft von einer abendlichen Dusche, da sich die natürliche Schutzbarriere der Haut über Nacht ohne die Reibung enger Kleidung besser regenerieren kann. Auch Pflegeprodukte haben über Nacht mehr Zeit, in die Haut einzuziehen. Die Abenddusche ist zudem ein idealer Zeitpunkt für die Rasur, da sich die Haut über Nacht erholen kann und eventuelle Rötungen bis zum nächsten Morgen abklingen. Allergiker können ebenfalls von einer abendlichen Dusche profitieren, da sie Pollen und andere Allergene von Haut und Haaren spült, die sich tagsüber angesammelt haben.

Ein möglicher Nachteil der Abenddusche ist, dass sehr lange oder heiße Bäder auch hier zu trockener Haut führen können. Zudem vermissen manche Menschen das belebende Gefühl einer Morgendusche und fühlen sich nach dem Aufwachen möglicherweise nicht ganz so frisch.

Individuelle Bedürfnisse und Hauttypen: Was ist für dich das Richtige?

Die beste Zeit und Art zu duschen hängt stark von deinem Hauttyp und deinen individuellen Bedürfnissen ab.

  • Trockene Haut: Hier wird oft eine Abenddusche mit lauwarmem Wasser empfohlen, damit sich die Feuchtigkeitsbarriere der Haut über Nacht erholen kann. Verwende milde, feuchtigkeitsspendende Reinigungsmittel und vermeide heißes Wasser sowie lange Duschgänge.
  • Fettige Haut: Für fettige Haut kann eine Morgendusche vorteilhafter sein, um überschüssigen Talg abzuwaschen, der sich über Nacht gebildet hat. Auch hier ist lauwarmes Wasser empfehlenswert, um ein Austrocknen zu vermeiden, was paradoxerweise zu einer erhöhten Talgproduktion führen kann.
  • Empfindliche Haut: Bei empfindlicher Haut wird oft eine Abenddusche mit lauwarmem Wasser empfohlen, um Reizungen zu minimieren. Wähle parfümfreie und milde Reinigungsmittel.
  • Allergien: Wenn du unter Allergien leidest, kann eine abendliche Dusche helfen, Allergene wie Pollen von deiner Haut und deinen Haaren zu entfernen.
  • Nächtliches Schwitzen: Bei starkem nächtlichem Schwitzen kann eine Morgendusche angenehmer sein, um dich frisch für den Tag zu fühlen.

Berücksichtige auch deinen Lebensstil. Benötigst du morgens einen Frischekick, oder legst du mehr Wert auf Entspannung am Abend? Wie aktiv bist du und wie stark schwitzt du? Probiere verschiedene Routinen aus, um herauszufinden, was für dich am besten funktioniert. Es gibt keine allgemeingültige Antwort.

Tipps für ein optimales Duscherlebnis

Unabhängig davon, wann du duschst, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten, um deine Haut zu schonen und gleichzeitig nachhaltig mit Wasser umzugehen:

  • Wassertemperatur: Dusche mit lauwarmem Wasser (32-38°C) und vermeide zu heißes Wasser.
  • Dauer: Halte deine Duschen kurz, idealerweise zwischen 5 und 10 Minuten.
  • Reinigungsmittel: Verwende milde, pH-neutrale Duschgele oder Syndets anstelle von aggressiven Seifen. Nutze sie nur an den Körperstellen, wo es wirklich notwendig ist.
  • Häufigkeit: Dusche nicht zu oft. Alle zwei oder drei Tage können für die grundlegende Hygiene ausreichen, es sei denn, du bist stark verschwitzt oder schmutzig. Tägliches Duschen ist in Ordnung, aber vermeide es, mehrmals täglich zu duschen.
  • Nach dem Duschen: Tupfe deine Haut sanft trocken und trage eine feuchtigkeitsspendende Lotion auf, besonders wenn du trockene Haut hast.
  • Haare waschen: Wasche deine Haare nicht jeden Tag, um ein Austrocknen der Kopfhaut zu vermeiden.
  • Nachhaltigkeit: Achte auf einen geringen Wasserverbrauch und erwäge die Anschaffung eines Sparduschkopfes. Reduziere den Wasserdruck und seife nur die notwendigen Bereiche ein. Ein herkömmlicher Duschkopf verbraucht etwa 15 Liter pro Minute, während ein Sparduschkopf nur etwa 8 Liter benötigt.

Fazit: Finde deine ideale Duschroutine

Ob du dich nun für die belebende Morgendusche oder die entspannende Abenddusche entscheidest, ist letztendlich eine sehr persönliche Angelegenheit. Beide Zeitpunkte haben ihre Vor- und Nachteile. Achte auf die Signale deiner Haut und berücksichtige deine individuellen Bedürfnisse. Experimentiere mit verschiedenen Routinen und finde heraus, was sich für dich am besten anfühlt und optimal in deinen Alltag passt. So wird deine tägliche Dusche zu einem Wohlfühlmoment, der deiner Haut guttut und gleichzeitig die Umwelt schont.

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Frühling auf der Alb: Die Grünlandtemperatursumme als Kompass für Imker

Der Frühling auf der Schwäbischen Alb ist eine besondere Zeit. Nach oft langen und manchmal rauen Wintern erwacht die Natur sichtbar zu neuem Leben. Für uns Imkerinnen und Imker bedeutet das den Start in die aktivste Phase des Bienenjahres. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt für welche Maßnahmen am Bienenstand? Wann lösen sich die Wintertrauben auf? Wann beginnt der erste große Polleneintrag? Ein wertvoller Indikator, der uns hier Orientierung gibt, ist die Grünlandtemperatursumme (GTS).

Was ist die Grünlandtemperatursumme (GTS)?

Die Grünlandtemperatursumme, oft auch einfach GTS genannt, ist eine Kenngröße aus der Agrarmeteorologie. Sie beschreibt den kumulierten Wärmeeffekt auf das Pflanzenwachstum im Frühjahr. Vereinfacht gesagt, werden ab dem 1. Januar eines Jahres alle positiven Tagesmitteltemperaturen (der Durchschnitt aus Höchst- und Tiefsttemperatur eines Tages) aufsummiert. Liegt die Tagesmitteltemperatur unter 0°C, wird für diesen Tag 0°C zur Summe addiert.

Ein wichtiger Schwellenwert ist dabei die 200-Grad-Marke. Das Erreichen dieser Summe wird oft als der phänologische Vegetationsbeginn angesehen – der Zeitpunkt, ab dem das Gras auf den Wiesen nachhaltig zu wachsen beginnt.

Warum ist die GTS für Imker auf der Schwäbischen Alb relevant?

Die Entwicklung der Bienenvölker im Frühjahr ist stark temperaturabhängig. Die GTS gibt uns Imkern einen relativ verlässlichen Anhaltspunkt, wann bestimmte Entwicklungsstadien bei den Bienen und in der Natur erreicht werden – oft genauer als der reine Kalendertag, gerade in einer Region wie der Schwäbischen Alb, wo das Frühjahr aufgrund der Höhenlage oft etwas später einsetzt als im Tal.

  • Erste Ausflüge & Reinigungsflug: Schon vor Erreichen der 200-Grad-Marke, an sonnigen Tagen mit Temperaturen über ca. 10-12°C, finden erste kurze Ausflüge und der wichtige Reinigungsflug statt.
  • Beginn des Polleneintrags: Das Erreichen der 200-Grad-Marke korreliert oft gut mit dem Beginn der Blüte wichtiger früher Pollenspender wie Salweide und Hasel. Dieser erste massive Polleneintrag ist der Startschuss für die Königin, die Eilage deutlich zu erhöhen und das Brutnest massiv zu erweitern.
  • Volksentwicklung: Die steigende GTS signalisiert uns, dass die Völker nun verstärkt brüten und wachsen. Dies ist entscheidend für die Planung von Maßnahmen wie:
    • Kontrolle der Futterreserven (Brut kostet viel Energie!)
    • Erste kurze Durchsicht bei geeignetem Wetter (über 15°C, windstill)
    • Gegebenenfalls Erweiterung des Brutraums
  • Trachtbeginn: Spätere GTS-Werte können Hinweise auf den Blühbeginn wichtiger Trachten wie Obstblüte (Kirsche, Apfel auf den Streuobstwiesen der Alb!) oder später Raps geben. Das hilft bei der Entscheidung, wann die Honigräume aufgesetzt werden müssen.

Wo finde ich aktuelle GTS-Werte für die Schwäbische Alb?

Die GTS ist kein statischer Wert, sondern entwickelt sich täglich weiter. Aktuelle Werte und Prognosen sind daher Gold wert. Hier gibt es verschiedene Quellen:

  • Agrarmeteorologische Dienste: Landesanstalten oder Wetterdienste (z.B. DWD, LAZBW) bieten oft regionale Agrarwetterdaten an, manchmal inklusive der GTS für verschiedene Stationen.
  • Lokale Wetterstationen: Private oder halböffentliche Wetterstationen in der Region können ebenfalls zur Berechnung herangezogen werden.
  • Imkerliche Plattformen und Netzwerke: Hier kommt auch beelot.de ins Spiel. Solche Plattformen bündeln oft relevante Informationen für Imker, darunter Wetterdaten, Trachtbeobachtungen und phänologische Daten aus der Community. Es lohnt sich, auf solchen Portalen nach regionalen Daten oder Erfahrungswerten von Kollegen aus der Schwäbischen Alb zu suchen oder diese selbst beizusteuern. Sie können eine wertvolle Ergänzung zu den offiziellen Wetterdaten sein, da sie oft sehr standortnah sind.

Fazit: Die GTS als nützlicher Helfer

Die Grünlandtemperatursumme ist kein Allheilmittel und ersetzt nicht die genaue Beobachtung am Bienenstand und in der Natur. Aber sie ist ein wertvolles Werkzeug, um die Entwicklung im Frühjahr besser einzuschätzen und imkerliche Maßnahmen auf der Schwäbischen Alb besser zu planen. Gerade weil das Wetter hier manchmal seine eigenen Regeln hat, hilft uns die GTS, den tatsächlichen biologischen Startpunkt des Frühlings zu erkennen.

Nutzt die verfügbaren Daten, tauscht euch mit Imkerkollegen aus (vielleicht ja über Plattformen wie beelot.de) und beobachtet eure Bienen und die erwachende Natur auf unserer schönen Alb. Ich wünsche euch allen einen guten Start in die Bienensaison 2025!


Wie nutzt ihr die Grünlandtemperatursumme oder andere Indikatoren für eure Imkerei auf der Schwäbischen Alb? Teilt eure Erfahrungen gerne in den Kommentaren!

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